Baugeschichte der
Bergkircheim 12. Jhdt. Gründung des Vorgängerbaus der Bergkirche, einer Wegekapelle, an der alten Handelsstraße Regensburg - Naumburg
1316 vermutlich erste Begräbnisse auf dem Kirchhof rund um die Kirche
1350-1382 erste (frühgotische) Bauzeit. Die Kapelle wird zur Marienkirche ausgebaut.
1359 erste urkundliche Erwähnung als der Deutsche Orden sie übernahm und bis 1380 weiter ausbaute
1468 Bau des Brunnens und der „Beinhäuser" an der Kirchhofsmauer.
1484 - 1507 zweiter (spätgotischer) Erweiterungsbau der Kirche. Vollständiger Neubau des Turmes und des Chorhauses (Altarraum) in ihren jetzigen Abmessungen. Bau des Treppenturmes (Wendelstein) und der Kanzel. Bau eines Wohnhauses für den Meßner und Totengräber.
1533 Einführung der Reformation in Schleiz, am 08.06. erster evangelischer Gottesdienst.
1622-1638 Dritte Bauzeit (Barock) unter Heinrich Posthumus. Erhöhung der Umfassungsmauern des Langschiffs, Erneuerung des Gewölbes. Bau der Emporen mit Durchbrechung der Innenpfeiler. Verlegung des Orgelchors auf die Westseite. Verzierung der Emporenbrüstung, Ausmalung der Kirche durch Maler Paul Keil. Errichtung des jetzigen Schieferdaches. (Datierung 1622 im Dachwerk)
ca. 1635 - 1720 größter Teil der Innenausstattung
Mitte 17. Jhdt. Neuanlage des Friedhofes in heutiger Gestalt, 1680 Bau des Torhauses und der Bergkirchnerei
1823 Die Kirche wird innen weiß getüncht und erhält helle Fensterscheiben.
1885 Fürst Heinrich XIV. und seine Frau Agnes stiften die Altarfenster aus Anlaß ihrer Silberhochzeit.
(Herstellerfirma: K.B. HOFGLASMALEREI VON F.X. ZETTLER, MÜNCHEN)
1896 - 97 Fürst Heinrich XIV. läßt die Kirche erneuern. Abbruch der Empore über der Orgel. Erweiterung des Orgelchors. Erneuerung des Fußbodens und der Glasfenster. Wiederherstellung vieler Holzschnitzereien. Völlige Neubemalung aller Innenräume und Gegenstände. Neubau der Orgel und Erneuerung des Schieferdaches auf Kosten der Kirchkasse.
1979 - 83 war eine erneute Restaurierung und Renovierung nötig. Sie erfolgte weitestgehend in Eigenleistung der Schleizer Gemeindeglieder. Spenden der Partnergemeinde, ehemaliger Schleizer und Mittel aus dem staatlichen Denkmalfonds waren dabei ebenfalls hilfreich. Die Freilegung gotischer Malereien im Chorgewölbe erfolgte unter fachlicher Anleitung des Institutes für Denkmalpflege .
2001 und 2010
Beginn aufwendiger und umfangreicher Sanierungsarbeiten an Dachstuhl und Mauerkrone
2004 bis Oktober 2007 Orgelneubau
2007 - 08 Rückbau der Neuen Burgkschen Gruft hinter dem Turm. An ihrer Stelle entstand ein Erdbgräbnis.
seit 2008 laufende Sanierung der Fürstengruft unter erheblichen Schwierigkeiten durch massiv eindringendes Grund- bzw. Schichtenwasser.
Die Ursache ist bisklang unbekannt, verhindert aber leider die Fertigstellung der Gruft.
2011 Gerüststellung mit Vorbereitung zur Sanierung des Westgiebels
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„Die
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